Stadtladen öffnet

Ab Montag, den 06.01.2020 eröffnet der Stadtladen St. Goar in neuen Räumen in der Heerstraße.

Im Januar werden nach und nach Sortiment und Abläufe an die jetzt wesentlich größere Verkaufsfläche angepasst. Der Stadtladen bietet nun eine größere Auswahl, bequemeres Einkaufen und ist barrierefrei erreichbar. Geblieben sind die guten Parkmöglichkeiten an der Rheinstraße. Wünsche aus der Kundenumfrage sollen in die weitere Planung einfließen. Die offizielle Eröffnungsfeier ist für den Februar vorgesehen, der Verkauf beginnt aber bereits am Montag, jeweils von 8:00 bis 18:00 Uhr, mittwochs und samstags bis 13:00 Uhr.

Wir freuen uns auf die neue attraktive Begegnungs- und Einkaufsmöglichkeit mitten in der Fußgängerzone.

Neue Galerie in St. Goar

Im Bild (v.l.n.r.): Kunstlehrerin Isabel Stahnecker, Claudia Schwarz, Nico Melchior (Zweckverband) und Falko Hönisch (Stadtbürgermeister St. Goar)

Vernissage der Galerie auf Zeit in St. Goar. Bilder des Italieners Paolo Bigelli, der im Sommer in St. Goar zu Gast auf der Burg Rheinfels war und Aufnahmen mit einer Camera Obscura, die Schülerinnen und Schüler vom Wilhelm-Hofmann-Gymnasium St. Goarshausen unter Leitung der Kunstlehrerin Isabel Stahnecker erstellt haben, fügen der Faszination des Loreleytals wieder ganz neue Facetten hinzu.

Gleichzeitig zieht mit dieser Ausstellung auch wieder Leben in einen hübschen kleinen Laden in der St. Goarer Fußgängerzone ein. Möglich wurde die Ausstellung durch das Engagement von Claudia Schwarz (Unesco Welterbe) und Chantal Berg (Künstlerin, St. Goar). Nicht zu vergessen der Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal, der diese erste „Galerie auf Zeit“ unterstützt.

Geöffnet im Dezember am 21. und 22. 12. (Advent am Markt), am 28. und 29. Dezember 2019 jeweils von 14 – 18 Uhr sowie am 4., 5. 11. und 12. Januar von 14 – 18 Uhr.

Die Rheinfels-Saga MMXX

Rheinfels-Saga auf Burg Rheinfels

Von 1998 bis 2004 wurde die „Rheinfels-Saga“ über fünfzig Mal aufgeführt. Das multimediale Theaterstück, eine Zeitreise von 1300 Jahren Geschichte um die Burg Rheinfels am Mittelrhein, war sieben Jahre lang ein Publikumsrenner im Programm des Kultursommers Rheinland-Pfalz. 2020 wird es ein Wiedersehen geben.

Geplant sind sieben Theateraufführungen sowie öffentliche Generalproben in der Zeit vom 6. – 9. August sowie vom 20. – 23. August 2020. Ein Großteil der „alten Truppe“ um den Musiker Richard Wester ist wieder dabei, ergänzt um einige neue Gesichter und Komparsen aus der Region. Die Projektleitung hat Claudia Schwarz (St. Goar), die auch schon damals verantwortlich mitorganisiert hat.

zur vollständigen Meldung des Ministeriums Rheinland-Pfalz für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur

100 Tage im Amt: Rück- und Ausblick

Falko Hönisch, Claudia SchwarzStadtbürgermeister Falko Hönisch hier mit Claudia Schwarz, die zur Rheinfels-Saga 2020 aus erster Hand informierte 

Stadtbürgermeister Falko Hönisch nahm die ersten 100 Tage im Amt zum Anlass, Bürgerinnen und Bürger in die Rheinfelshalle einzuladen, um unter dem Stichwort „Bürgernähe” über aktuelle Entwicklungen und Planungen zu informieren.

Ein Überblick: Der KD-Schiffsanleger für Hotelschiffe kommt. Die Rheinfels-Saga erlebt 2020 ein Comeback. Zu den Rheinanlagen wird es eine Bürgerbeteiligung geben. Rhein in Flammen kommt wieder verstärkt zurück in die Stadt. Sichere Überquerungsmöglichkeiten der B9 für Fußgänger und eine bessere Lösung für die Fahrradwege in der Stadt stehen ebenfalls auf der Agenda. 

Über das wichtige Thema der Loreley-Kliniken wurde bereits vorab ausführlich auch über die Medien berichtet, sodass an diesem Abend andere Themen der Stadtentwicklung im Vordergrund stehen konnten.

Der Stadtbürgermeister beantwortete zahlreiche Fragen und nahm auch Anregungen und Wünsche der Anwesenden sowie live über Facebook auf. Hier kann sich jeder, der nicht dabei sein konnte, die gesamte Veranstaltung anschauen:

> zu Stadt St. Goar auf Facebook

Advent am Markt in St. Goar
– bitte melden!

Advent am Markt St. Goar

Tannenschmuck, eine einladende Holzhütte, der Duft von Zimt und Glühwein – so wollen wir St. Goar zur Adventszeit 2019 präsentieren.

Für die Einwohnerinnen und Einwohner – also für uns – als Treff- und Ruhepunkt in der dunklen und für viele hektischen Vorweihnachtszeit. Und als stimmungsvollen Anziehungspunkt für Gäste in St. Goar, der die gesamte Kernstadt in einem guten Licht erscheinen lässt. Die Wahrnehmung von außen, von der B 9, vom Schiff, soll einladend sein.

Advent am Markt St. Goar soll am 3. (Freitag/Samstag 13./14.12., jeweils 14:30 bis 19:30 Uhrund 4. (Samstag/Sonntag 21./22.12., jeweils 14:30 bis 19:30 Uhr) Adventswochenende stattfinden und wir brauchen noch ganz viele Ideen und Mitwirkende. Bitte per E-Mail oder telefonisch melden (Mitglieder bitte möglichst über unser Forum). Danke.

> Mehr im Forum (nur für Mitglieder)

Aktuelle Terminänderung
Am 15.12. ist Weihnachtsmarkt in Biebernheim, daher bleibt unser Stand an diesem Tag geschlossen! Stattdessen öffnen wir bereits am Freitag, den 13.12.

Tal total aus

Ab 2020 wird es zunächst kein Tal to Tal mehr geben. Das gab Claudia Schwarz, Geschäftsführerin der Rhein-Touristik Tal der Loreley e.V. via Rhein-Zeitung bekannt.

Mal vorangegangene und befürchtete schwere Unwetter (2016), mal Hitze über 35 Grad (2019) – die Teilnehmerzahlen standen zuletzt in keinem Verhältnis zum Aufwand. Zudem laden die guten Radwege am Rhein zwischen Koblenz und Bingen jederzeit zum Radeln ein und liegen oft noch schöner als die Bundesstraßen. Claudia Schwarz nennt es „kreative Auszeit”, denn es könnte bereits 2022 wieder ein „Tal to Tal” mit frischem Schwung und neuen Ideen an den Start gehen. Wer hierzu Ideen hat, ist eingeladen uns zu schreiben.

Beitrag in der Rhein-Zeitung

OGV Oberwesel gegen Krankenhausschließung

Live-Sendung SWR4 Klartext zur Schließung der Loreley-Kliniken am 7. November 2019 in der Rheinfelshalle St. Goar mit Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD), Gesundheitsministerin von Rheinland-Pfalz,  Thomas Bungert (CDU), VG-Bürgermeister St. Goar-Oberwesel, Dr. Heinz-Jürgen Scheid, Vorsitzender der Geschäftsführung Marienhaus GmbH, Waldbreitbach, Alfred Galeazzi, Oberarzt Loreley-Kliniken, Michael Quetting, Pflegebeauftragter Ver.di-Landesbezirk RP, vom SWR moderierte Thomas Meyer.

Die Entscheidung der Marienhaus GmbH, die beiden Loreley Kliniken in St. Goar und Oberwesel zu schließen, traf in dieser Form viele unerwartet. Dass es Veränderungen geben wird, war seit langem bekannt. Dass diese dann aber einseitig ohne Absprache mit den Gesellschaftern bekannt gegeben werden und derart drastisch ausfallen, ist dann doch nicht ohne Widerspruch hinnehmbar.

Für Donnerstag, den 31.10. rief der Gewerbeverein Oberwesel zu einer Demonstration um 17:00 Uhr ab KKH Oberwesel auf. Anschließend fand eine Bürgerversammlung um 18:00 Uhr in der kleinen Turnhalle Oberwesel mit Vertretern der Marienhaus Holding statt.

Ansprache des St. Goarer Stadtbürgermeisters Falko Hönisch

SWR – Bundespolitik schuld?

SWR – Bürgermeister geben nicht auf

Gewerbeverein Oberwesel (Facebook)

4 Stunden live – Demonstration und Bürgerversammlung vom 31.10.2019

FDP in Bingen übt Kritik an Hotelschiffen

Foto: rheingucken.de

Das Anlegen von Hotelschiffen hat Vorteile, aber wie die Binger Freien Demokraten jetzt öffentlich feststellten, kann es auch Nachteile mit sich bringen.

Versperrte Sicht am Ufer, laufende Dieselmotoren bis hin zu Geruchsbelästigungen werden genannt. Die Stadt Bingen will das mit einer Anlegeordnung, die zu Landstrom-, Abwasser- und Frischwasseranschluss und Ruhe vertraglich verpflichtet, in den Griff bekommen. Denn auch wenn die All-Inklusive-Gäste kaum Bedarf an gastronomischen Angeboten vor Ort haben und überwiegend „Reiferes Publikum, das bequemes Reisen schätzt“ (Allgemeine Zeitung Samstag, 12.10.2019) (1) an Bord ist, so gibt es, wie auch die FDP Bingen einräumt, durchaus Vorteile. So kann das Anlegen zu späteren Besuchen der Stadt anregen, es wird Impulskäufe bei einem Stadtrundgang geben, es können mit dem Reiseveranstalter vorab Ausflugspakete vereinbart werden und natürlich profitiert die Stadt von einer Liegegebühr.

„Das Durchschnittsalter auf dem Schiff liegt bei 67 Jahren, nur fünf Prozent der Passagiere sind jünger als 50″, referiert Studienautor Stefan Mang von CenTouris am Rande der Tourismusmesse ITB in Berlin. Was die Gastronomen und Händler entlang der Strecke aber viel mehr interessiert, ist die Kaufkraft an Bord. Und die ist beachtlich. Denn 57 Prozent der Passagiere haben ein monatliches Haushaltseinkommen jenseits der 3500-Euro-Marke. (2) (3)

Bei diesem Vortrag ging es zwar um die Donau, auf dem Rhein wird es sich jedoch nicht grundsätzlich anders verhalten. 

Fazit für St. Goar: Aus Fehlern anderenorts lernen und ein Gesamtkonzept entwickeln. Mit einem Anleger und Liegegebühren allein wird das besondere Potenzial vor Ort ansonsten nicht genutzt.

Quellen:

Mittelrheingold

(1) https://www.allgemeine-zeitung.de//lokales/bingen/bingen/rentieren-sich-anlegende-kreuzfahrtschiffe-fur-bingen_20517209

(2) https://kurier.at/wirtschaft/kreuzfahrten-flussabwaerts-wartet-das-gute-geschaeft/250.912.869

(3) https://www.cfm.uni-passau.de/cfm/tourismus%20&%20freizeit/

Verein zur Förderung der Wirtschaft St. Goar e. V. macht mobil

Der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der Wirtschaft St. Goar e. V., Michael Döhring (li.) übergibt Stadtbürgermeister Falko Hönisch im Namen des Vereins das Stadtfahrrad

Der Gewerbeverein St. Goar hat Stadtbürgermeister Falko Hönisch ein von Vereinsmitglied Richard Langhans (GoarBike) gestiftetes Stadtfahrrad übergeben. Zumindest Termine in der Kernstadt und Fellen sind so emmissionsfrei zu erreichen. Zugleich unterstreicht es die Bedeutung des Radverkehrs für die Stadt. Die Angebote wie Abstellplätze und Wegführung sollen weiter optimiert werden, um so das Radfahren rund um St. Goar für Einheimische und Touristen noch attraktiver zu gestalten. Falko Hönisch freut sich, dass Richard Langhans mit GoarBike einen Fahrrad-Service vor Ort anbietet. Auch Touristen, die durch das Obere Mittelrheintal radeln, sind froh, dass ihnen, ob klappern oder Plattfuss, hier rund ums Fahrrad geholfen werden kann.

https://www.fahrrad-goar.de

Goarer Gespräch mit Verbandsgemeindebürgermeister von Wallmerod Klaus Lütkefedder (CDU)


Vorbildliche Kommunikation, vorbildlicher Internetauftritt – die VG Wallmerod macht vieles richtig

„Ob es den Dörfern gut oder schlecht geht, hat mit Parteipolitik nur ansatzweise etwas zu tun”, mit dieser Einleitung eröffnete Klaus Lütkefedder (CDU), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Wallmerod, seinen etwa einstündigen Vortrag am Dienstagabend im Rahmen der Goarer Gespräche. Eingeladen hatte der St. Goarer Stadtbürgermeister Falko Hönisch (SPD), der hiermit die erfolgreiche Reihe aus einer Mischung von Vortrag und Diskussion fortsetzte. 

Wie aus einer Initiative zur Ortserneuerung ein Modell wurde

Thema des Abends war die Belebung von Dörfern, wobei deutlich wurde, dass vieles auch auf kleine Städte übertragbar ist. Leerstand, Verlust von Gewerbe und medizinischer Versorgung sowie Wegzug sind hier wie da Probleme, denen die Verbandsgemeinde Wallmerod nun bereits seit 15 Jahren unter dem Motto „Attraktive Dörfer” erfolgreich entgegenwirkt. In dieser Zeit wurden keine Neubaugebiete ausgewiesen, alle Aktivitäten konzentrieren sich auf Innenpotenziale, die Ortskerne mit ihren vorhandenen Gebäuden und Flächen. Abriss, Sanierung und Neubau werden jährlich mit bis zu 1.000 Euro gefördert. Für mehr als 360 Objekte wurde dies inzwischen in Anspruch genommen, hieraus resultierten private Investitionen von 62 Mio. Euro. Der Förderantrag beschränkt sich auf eine Seite und wird innerhalb von zehn Tagen bearbeitet.

Attraktive Dörfer definieren sich nach dem Wallmeroder Modell über intakte Ortskerne, zeitgemäße Infrastruktur, eine aktive Dorfgemeinschaft und Kreativität. „Wenn der Ortskern nicht attraktiv ist, ist der Ort nicht attraktiv”, so Lütkefedder. Zudem stellte er die Bedeutung der Kommunikation heraus. Nur wenn die vielfältigen Angebote auch ausreichend bekannt sind, können sie auch wahrgenommen werden. 

Eine Verbandsgemeinde im Westerwald strahlt bis nach Taiwan

Die Kommunikation funktioniert so gut, dass nicht nur zahlreiche inländische Medien über das Wallmeroder Modell berichten. Selbst eine Delegation aus Taiwan wollte sich dies aus der Nähe anschauen und war vor Ort, wie in einem Filmbeitrag zu sehen, sichtbar begeistert. Der Funke sprang auch auf die Anwesenden des Goarer Gesprächs in der Rheinfelshalle über, die vielfach spontan applaudierten, interessiert nachfragten und zahlreiche Anregungen mitnehmen konnten.

zur Internetseite von Wallmerod

weiteres Beispiel: Hiddenhausen „Jung kauft Alt“ (FAZ nur mit Abo)

Hiddenhausen.de – jung kauft alt