So sieht Zukunft aus!

zukunft: fahrerloser bus
Foto © EasyMile

Elektrisch, modern, fahrerlos – das wäre schon jetzt ein zusätzlicher Touristenmagnet im Mittelrheintal und für St. Goar ein Imagegewinn.
Statt Bähnchen könnte so die Fahrt zur Burg Rheinfels zum Erlebnis
werden und Innovation und Tradition auf spannende Weise verbinden.

Zur Seite des Herstellers EasyMile

Touristenabgabe, Ökotaxe, Bettensteuer

Die Politik von Mallorca bis zur Nordsee hat eine neue Einnahmequelle entdeckt, die Tourismusabgabe. Was vormals Kurorten vorbehalten war, kann nun jede touristische Destination einfordern. Die gesetzlichen Grundlagen sind geschaffen und von rechts bis links ist sich die Politik einig. Die Tourismusbetriebe sind in der Defensive. 

Thermalbad, Kurpark und eine gepflegte Innenstadt müssen finanziert werden. Soweit vorhanden. Schon jetzt wird von Gästen das eher spärliche Angebot und der Zustand der Stadt kritisiert. Eine zusätzliche Abgabe wirft Fragen auf. Von den Wintermonaten ganz zu schweigen. In jedem Fall ist sie keine geeignete Maßnahme, um den Tourismus zu stärken und sinkenden Gästezahlen entgegenzuwirken. Im Gegenteil. Der ein oder anderen Gast könnte genau diese Geste als unfreundlich empfinden und sie könnte auf Unverständnis stoßen – ein Anlass über neue Ziele nachzudenken.

Betroffen sind die wichtigsten Leistungsträger der Stadt, die 365 Tage im Jahr vollen Service bieten. Wer im Sommer Stühle rausstellt und dann sechs Monate schließt, soll nur von den versprochenen Vorteilen profitieren.

Und der immer wieder versprochene Bürokratieabbau? Eine Hotelrechnung enthält nun bereits drei Mehrwertsteuersätze: für Übernachtung 7, für Frühstück 19 und für die Tourismusabgabe 0 Prozent. Das ganze muss dann gemeldet, geprüft und verarbeitet werden. 

In Frankfurt wird sie kommen (Beitrag FAZ)

Erst ein, dann zwei, dann drei, dann vier. Wer widerspricht ernsthaft, wenn die Höhe der Touristenabgabe nur ein Anfang ist. Und wer widerspricht ernsthaft, wenn die Entwicklung nur eine Richtung kennt:

Beispiel – auf Mallorca wird bereits verdoppelt (Beitrag FAZ)

Der Verband der Hoteliers von Mallorca (FEHM) kritisierte das Vorhaben als „katastrophal“.

Hoteliers in Rüdesheim gegen Bettensteuer (Beitrag FAZ)

Bettensteuer als „Diskriminierung einer ganzen Branche“

Bayern wieder schlauer

„Bayern ist ein Tourismusland“, argumentiert Frank-Ulrich John, Pressesprecher des Dehoga Bayern. Es gelte, diese wichtige Branche zu stärken und nicht durch zusätzliche, einseitige Abgaben zu schwächen. […] Der Gast entscheidet heute vermehrt nach dem Geldbeutel, eine Bettensteuer schwäche die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Hoteliers gegenüber anderen Reisezielen. (Quelle: SZ)

„Ich kann jeder Kommune nur dringend empfehlen, touristisch bedingte Übernachtungen nicht durch eigens konstruierte Abgaben künstlich zu verteuern.“ (N. Brandl, Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Bayern)

Der Verein zur Förderung der Wirtschaft St. Goar e. V. spricht sich klar gegen eine zusätzliche Bürokratie und Belastung von Betrieben und Gästen aus.

Güterverkehr raus
aus dem Oberen Mittelrheintal!

Lärm- und Gefahrensituation sprechen eine deutliche Sprache gegen intensiven Güterverkehr im Mittelrheintal. Wir wollen unseren Personen-Nahverkehr von Ortsmitte zu Ortsmitte erhalten, sind nicht grundsätzlich gegen die Bahn am Mittelrhein.

Frau Scheer vom Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal macht auf eine wichtige Initiative der Bundesregierung zum Thema Bahnlärm aufmerksam. Die Bewertung der Lärmsituation auf Grundlage der Lärmkartierung unter der Beteiligung der Öffentlichkeit ist wichtiger Bestandteil.

Bitte nutzen Sie die Gelegenheit, um auf das Bahnlärmproblem am Mittelrhein aufmerksam zu machen! Bislang haben wir in unserer Region nur wenige Teilnehmer an der Aktion, aber noch viele Bahnlärmgeplagte, die teilnehmen könnten! Bitte helfen Sie dabei, möglichst viele Teilnehmer zu aktivieren!

Leiten Sie daher diese Nachricht gerne an Ihre Ratskollegen, Netzwerkpartner und Bürger weiter. Auch eine Auslage des Fragebogens an stark frequentierten Stellen oder eine Verteilaktion ist vorstellbar.

Hier bitte beteiligen:
Bürgerbeteiligung

IHK-Studie zum Gastgewerbe
am Mittelrhein

Wirtschaftliche Entwicklung

Die Industrie- und Handelskammer Koblenz und die Romantischer Rhein Tourismus GmbH haben das Gastgewerbe am Mittelrhein befragt. Herausgekommen ist eine Studie mit dem Fazit, dass ein quantitativer und qualitativer Turnaround in der Region benötigt wird. Die größten Hemmschuhe sind Bürokratie, Energiepreise sowie Arbeitskräfte und -kosten.

Die Studie mit interessanten Zahlen und Trends können 
Sie auf der Seite der IHK Koblenz anschauen und downloaden:

zur Studie

15 Jahre Welterbe Mittelrhein
Juwel oder Jammertal?

Der SWR macht sich Gedanken um das Mittelrheintal. Nichts Neues, aber hübsch gemacht. Unter anderem werden wie auch anlässlich der BUGA-Workshops heruntergekommene Hotels und altbackene Speisekarten diskutiert. Das liegt wohl eher am Image, als an der Realität. Denn – wo auf der Welt gibt es die nicht? Und – es gibt durchaus hervorragende Gastronomie und Hotellerie in St. Goar und dem restlichen Mittelrheintal. Vielleicht sogar mehr, als in so manch anderer Region.

Zum SWR-Beitrag

BUGA 2031 die Dritte

Ganz klar, die BUGA 2031 ist kein Thema, das 2017 mehr Gäste bringt und Probleme vor Ort für die Gewerbetreibenden kurzfristig löst. Aber: die BUGA ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.

Zu Gast beim dritten Workshop in Boppard war Thomas Metz von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz. Er betonte, dass eine BUGA Begeisterung und Emotionen aller Beteiligten braucht. Das Rheintal zwischen Koblenz und Bingen soll als Ganzes begriffen werden – die Qualität des Landschaftsraums muss herausgearbeitet werden. Anschließend beschäftigten sich Arbeitsgruppen mit den Themen Siedlungsentwicklung, Infrastruktur und Tourismus.

Nach dem dritten und letzten BUGA-Workshop in dieser Vorbereitungsreihe lässt sich sagen:

  • Alle Workshops waren exzellent organisiert, inhaltlich interessant und gut besucht.
  • Es ist gut, dass das Mittelrheintal in den Fokus von Experten für Landschafts- Raumplanung und Tourismus rückt.
  • Die Workshops haben gezeigt, wie gut Politik, Gewerbetreibende und Bürger/innen gemeinsam Ideen entwickeln können.
  • Die BUGA 2031 ist eine hervorragende Entwicklungs-Chance für das Mittelrheintal.

Die BUGA ist keine Veranstaltung allein im Jahr 2031, sie ist ein Weg, der jetzt begonnen hat und der Projekte bereits in den nächsten Jahren voranbringen wird. Sie ist ein wichtiger Marketingfaktor, mit dem nach erfolgreicher Machbarkeitsstudie  geworben werden kann. 

Impressionen vom Workshop

3. BUGA Workshop
Samstag, 20. Mai 2017

Der dritte BUGA Workshop findet  am Samstag 20. Mai, von 11:00 bis 15:00 Uhr in der Stadthalle Boppard statt. Thema wird sein: „Was bleibt nach der BUGA?“

Zitat Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz e.V.:

Bis November 2017 soll die Machbarkeitsstudie fertig werden. In dieser werden wichtige Infrastruktur- und Begleitprojekte in ein Gesamtkonzept integriert. Die jeweilige Kernthese: Projekt mit Langzeitwirkung für ein neues Mittelrheintal. 2032 und die folgenden 25 Jahre wollen gemeinsam gestaltet werden. Dies kann nur in einem regionalen Schulterschluss aus Politik, Wirtschaft und Bürgern gelingen.

[…] Im Workshop wird diskutiert, moderiert und gezeichnet. Es werden Projekte vorgeschlagen, und Ideen entgegengenommen. Um für die Zukunft die Projekte zu priorisieren Filter zur weiteren Priorisierung und Gewichtung erläutert sowie die Spielregeln der Maßnahmenlisten diskutiert. Gemeinsam werden Projekte mit Strahlkraft für und in der ganzen Region gefunden.

Herr Thomas Metz von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz wird einen Einblick in die Planungen zum Erhalt des Kulturellen Erbes geben. Darüber hinaus werden wichtige Fragen zur Vernetzung und der zeitgemäßen Integration des kulturellen Erbes in eine zukunftsfähige Region mit ihm diskutiert.

Weitere Infos:

https://buga2031.wordpress.com/2017/05/13/einladung-zum-3-workshop-was-bleibt-nach-der-buga2031-am-20-mai-in-boppard/


https://buga2031.wordpress.com/2017/05/18/bopparder-buga-workshop-am-20-mai-darum-gehts/